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Drei Stunt Scooter im Test

Auf den ersten Blick sehen Stunt-Scooter verschiedener Hersteller vielleicht ähnlich aus. Doch im Praxistest erweist sich oft, dass die Ausstattung mancher Scooter-Modelle besser ist. Daher wollen wir hier die folgenden drei Stuntscooter näher unter die Lupe nehmen:

Zunächst sollen alle drei kurz beschrieben werden.


Der Madd-Stuntscooter „VX4 Team Edition“

Der Madd Stunt Scooter im TestDiesen 3,7 Kilogramm schweren Stuntscooter kann man in elf Farbstellungen erhalten. Der Hersteller spricht von einem extrem robusten Stuntscooter. Ausgestattet wurde dieser Stunt-Roller mit einem einteiligen, geriffelten „Chromoly“-Lenker und leichten „Alloy Aero“-High Rebound-Rollen. Der FSA-Steuersatz wurde durch eine geschmiedete und extrudierte Dreifachklemmung in die HIC-Stahlgabel integriert. Das 4″-Flatdeck zeigt eine leicht konkave Wölbung. Die Lenkergriffe erweisen sich als hochwertige „MG TPR Grind“-Griffe, die Bremse ist eine „MG Composite Blitz“-Rücktrittbremse. Auch dieser Madd-Stuntscooter kann ab acht Jahren und bis maximal 100 Kilogramm Körpergewicht gefahren werden. Bei Amazon wird dieser Madd-Stuntscooter meistens mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet.

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Der Hudora-Stuntscooter „XQ12“

Hudora Stunt ScooterBereits bei den technischen Details fallen Unterschiede in der Produktbeschreibung auf. Der mit 100 Kilo Körpergewicht belastbare Hudora-Stuntscooter „XQ12“ erweist sich als robuster Stunt-Scooter aus hochwertigem T5-Aluminium. Er verfügt über eine Flex-Reibungsbremse aus Manganstahl am Hinterrad. Die Ausstattung ist vergleichsweise exklusiv. Der 50er BMX-Lenker wurde verstärkt. Der Hudora-Stuntscooter „XQ12“ ist dank „High Rebound“-PU-Rollen, die auf verstärkten Nylon-Felgen sitzen, sehr schnell. Der Neco-Steuerungssatz ermöglicht hohe Wendigkeit und eine 360°-Lenkung. Er wurde mit einer „Square-Alu-Down“-Tube und einer Dreifach-Wellen-Schelle ausgestattet. Das „ABEC 7“-Kugellager dieses Hudora-Scooters besteht aus Chrom. Eine GS-Prüfung liegt vor. Die Amazon-Kunden sind entsprechend begeistert.

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Der Razor-Stuntscooter „Beast“

razor-stunt-scooterDieser Stuntscooter wiegt 4,6 Kilo und ist bis 100 Kilogramm Körpergewicht zugelassen. Der Hersteller empfiehlt den Razor „Beast“ ab acht Jahren. Der „Pro Style“-Lenker und das nicht einklappbare Lenkerrohr bestehen aus Stahl. Der Scooter-Lenker ist insgesamt 47 Zentimeter breit, wobei die Handgriffe etwa 12 cm davon ausmachen. Die Trittfläche des Razor „Beast“ ist ein robustes Flugzeug-Aluminium Deck. Die Urethan-Räder sind mit metallischen 14 Zoll-Speichen und RZR-Kugellagern ausgestattet. Die Kundenrezensionen über diesen Einsteiger-Stuntscooter fallen gemischt aus. Die Mehrheit der Amazon-Kunden beurteilen den Razor „Beast“ jedoch als sehr gut oder gut.

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Unterschiede und Gemeinsamkeiten der getesteten Roller

Gemeinsam ist allen drei Stunt-Scootern das reduzierte Design und die technisch hochwertige Ausstattung. Weisen die unterschiedlich langen Produktbeschreibungen auf Qualitätsunterschiede hin? Wohl kaum. Eher schon kann der Preis als Hinweis auf bessere Qualität gewertet werden. Der Razor-Stuntscooter ist mit unter siebzig Euro der günstigste, der Madd-Scooter mit über 150 Euro der teuerste Stuntscooter. Daraus kann man auf den Kultwert einer Marke wie „Madd“, aber auch auf deren Materialqualität, Belastbarkeit und exzellente Verarbeitung schließen. Allerdings können auch die Razor-Stuntscooter auf einen mehrfach ausgezeichneten Hersteller verweisen. Wer als Einsteiger das Twisten, Shredden oder Carven im Bike-Park üben möchte, dürfte mit dem Razor-Stuntscooter gut bedient sein. Fortgeschrittene würden vermutlich einen der beiden anderen Scooter wählen. Gemeinsam ist allen Stuntscootern, dass man Ersatzteile wie neue Rollen oder Decks im Fachhandel erwerben kann. Die Alternative zum Komplett-Scooter wäre, sich aus allen Einzelteilen nach Wunsch selbst einen Stuntscooter aufzubauen. Dafür muss man sich aber auskennen.

Gravierende Unterschiede bei Komplett-Scootern finden sich vor allem in der Gesamthöhe und im Headset, das integriert oder nicht integriert sein kann. Die Höhe eines Stuntscooters kann zwischen 71,5 und 85,5 Zentimetern angesiedelt sein. In Bezug zur Körpergröße kann die Scooter-Höhe ein entscheidendes Kaufkriterium ausmachen. Die verbauten Scooter-Gabeln können mit oder ohne Gewinde auftreten. Da es Stuntscooter auch im Segment über 200 Euro gibt, repräsentieren die drei vorgestellten Stuntscooter die untere und obere Mittelklasse sowie die billige Einsteigerklasse gut.

Tricks

Viele Kinder bekommen es hin, mit dem Stunt Roller großartige Tricks herzuzaubern. Hier einige Impressionen: